Zwei SanDisk-Extreme-Karten erscheinen hier, und diese Seite existiert vor allem, um klar zu sagen, was sie sind.
Wofür Extreme-Karten gebaut sind
Für Kameras, die eine Karte schnell füllen und dann aufhören — eine Actioncam an einem Wochenende, eine Fotokamera im Urlaub. Hohe Lesegeschwindigkeit holt die Aufnahmen anschließend herunter, und die Karte verbringt den größten Teil ihres Lebens im Leerlauf.
Was eine Überwachungskamera stattdessen tut
Sie schreibt dauerhaft oder ereignisbezogen und überschreibt die ältesten Aufnahmen für immer. Das ist ein anderer Lastfall, und dafür gibt es Karten mit hoher Ausdauer — bewertet in Stunden Daueraufzeichnung statt in Megabyte pro Sekunde.
Für ereignisbezogene Aufzeichnung — die Kamera schreibt nur, wenn sich etwas bewegt — ist eine Extreme-Karte vertretbar, weil sie nur einen Bruchteil der Zeit beschrieben wird. Für 24/7-Daueraufzeichnung ist eine Ausdauerkarte das richtige Produkt. SanDisk stellt solche Karten her (High Endurance, Max Endurance), aber keine davon steht in diesem Katalog — und auch sonst keine: Die einzigen anderen Karten hier sind Allzweckkarten von Amazon Basics.
Die Zahl, die man ignorieren kann
190 MB/s ist eine Lesegeschwindigkeit. Für das Schreiben gibt SanDisk bis zu 90 MB/s (128 GB) und 130 MB/s (256 GB) an, beide Karten sind V30. Eine Kamera schreibt weit mehr, als sie liest, und selbst ein 4K-Stream braucht nur wenige Megabyte pro Sekunde; jede aktuelle Karte schreibt schneller. Für eine Kamera zählt die garantierte Mindestschreibrate, angegeben in Klassen wie U3 oder V30, und vor allem die Ausdauer — nicht die Lesespitze. Sie ist kein Grund, zwischen Karten zu wählen.
Welche Größe in welche Kamera passt
Prüfen Sie die Obergrenze der Kamera, bevor Sie die 256-GB-Karte kaufen. In diesem Katalog nehmen manche Kameras nur bis 128 GB an — etwa die Tapo C200 oder die ieGeek ZY-C2 —, andere bis 256 GB wie die Imou S21FEP, und einige Reolink-Modelle bis 512 GB. Ring-Kameras haben gar keinen Kartenslot. Formatieren Sie eine neue Karte immer in der Kamera selbst, nicht am Computer.
Und eine Karte in der Kamera teilt deren Schicksal: Reißt jemand die Kamera ab, ist die Aufnahme mit ihr weg. An einer erreichbaren Stelle ist ein Rekorder im Haus oder eine Cloud die sicherere Ablage.
Wie Karten tatsächlich ausfallen
Still. Eine verschlissene Karte nimmt den Schreibvorgang an und verliert ihn, die Kamera meldet eine gesunde Karte, und nichts wird aufgezeichnet. Tauschen Sie Karten in dauerhaft aufzeichnenden Kameras nach Plan und nicht nach Symptomen.