Zum Inhalt springen

GardePro E8: Wildkamera mit App und unsichtbarem Infrarot

Eine Wildkamera, die per Bluetooth koppelt, bevor sie auf WLAN wechselt, damit das Telefon nicht von Hand ins Kamera-WLAN muss. Angegeben werden 64-MP-Standbilder, 1296p-H.264-Video, 36 No-Glow-LEDs und eine externe Antenne mit hohem Gewinn, ohne Abo.

Das Fazit Eine App-Wildkamera mit unsichtbarem 940-nm-Infrarot und externer Antenne. Die niedrigste Videoauflösung der Rubrik — gewählt für Fotos bei Nacht, ohne dass ein Leuchten die Kamera verrät.

Eine Wildkamera mit App soll den Kartenleser ersetzen, und das gelingt nur, wenn die Verbindung draußen zustande kommt. GardePros Antwort ist, zuerst per Bluetooth zu koppeln und die Verbindung dann an WLAN zu übergeben — dasselbe Prinzip nutzen in dieser Rubrik auch die Lutranstra D909 und die Mucxtaim H3W.

Warum die Kopplung zählt

Dem WLAN einer Kamera von Hand beizutreten heißt, in die Telefoneinstellungen zu gehen, ein unbekanntes Netz zu finden, die Warnung zu ignorieren, dass es kein Internet hat, und das Telefon davon abzuhalten, auf Mobilfunk zurückzuspringen. Draußen, in der Kälte, ist das der mühsamste Teil. Bluetooth nimmt Ihnen diese Schritte ab.

Was sie wirklich unterscheidet

Die 36 LEDs arbeiten bei 940 nm. Das ist nachts für das Auge praktisch unsichtbar, während 850-nm-Infrarot wie bei D909 und H3W als schwaches rotes Glimmen zu sehen ist. Für eine Kamera, die nicht auffallen soll, ist das der wichtigere Unterschied. Der Preis: 940-nm-Licht reicht meist weniger weit, die Nachtbilder werden dunkler.

Die externe Antenne mit hohem Gewinn sorgt dann dafür, dass die Übertragung laut GardePro bis 15 m im offenen Gelände funktioniert statt mit dem Telefon am Gehäuse.

Was sie eintauscht

Video ist 1296p in H.264, das Niedrigste hier: Die anderen Kameras der Rubrik geben 2K bis 5K an. Die Standbilder sind mit 64 MP angegeben, ohne veröffentlichte Sensorgröße; die Lutranstra D909 und die Mucxtaim H3W hier erreichen dieselbe Zahl mit einem 5-MP-Sensor — solche Zahlen sind hochgerechnet. Wenn Sie nachträglich in Video hineinschneiden, ist das die falsche Kamera; wenn Sie Fotografien ansehen, nicht.

Keine monatliche Gebühr

GardePro gibt an, dass die App nichts kostet. Kosten fallen vor allem bei Mobilfunk-Wildkameras an, die Bilder per SIM-Karte verschicken und dafür einen Datentarif brauchen. Eine Kamera mit lokaler Verbindung wie diese braucht keinen.

Wo sie filmen darf

In Deutschland darf eine private Wildkamera grundsätzlich nur das eigene Grundstück erfassen. Waldwege, Feldwege und öffentliche Flächen gehören nicht dazu, und Datenschutzbehörden haben Wildkameras, die Spaziergänger aufnehmen, mehrfach beanstandet. Gerade eine Kamera, die nachts nicht leuchtet, sollte so hängen, dass nur Ihr eigenes Gelände im Bild ist.

Für wen sie taugt

Für Nachtaufnahmen auf dem eigenen Grundstück, bei denen kein Leuchten die Kamera verraten soll, und für jemanden, der Bilder lieber per App holt als per Kartenleser. Alle Modelle vergleicht die Rubrik Wildkameras.

Verfügbarkeit

Erhältlich für 67 € bis 75 € in den Amazon-Shops in Deutschland, in Frankreich, in Italien und in Spanien zum Zeitpunkt der Erhebung.

Gelistet, aber ohne Angebot in den USA und in Großbritannien — die Referenz existiert dort, verkauft wird sie derzeit von niemandem.

Preise und Verfügbarkeit sind das, was Keepa am Aktualisierungsdatum dieser Seite gemeldet hat; beides ändert sich.

Die in diesem Text genannten Preise wurden am 11. Oktober 2026 erhoben. Der Live-Preis steht oben auf der Seite.

Was uns gefällt und was nicht

Stärken

  • Bluetooth-Kopplung vor WLAN — kein manuelles Beitreten zum Kamera-WLAN
  • Externe Antenne mit hohem Gewinn, lokale Verbindung laut Hersteller bis 15 m im offenen Gelände
  • 36 × 940-nm-No-Glow-LEDs — anders als die 850 nm der Lutranstra D909 und der Mucxtaim H3W nachts nicht als rotes Glimmen zu sehen
  • App angegeben als ohne monatliche Gebühr

Kompromisse

  • 1296p-Video statt 4K
  • Weiterhin eine lokale Verbindung — nichts erreicht Sie zu Hause
  • Karte und Batterien nicht mitgeliefert
  • H.264 statt des effizienteren H.265

Technische Daten

StandbilderBis zu 64 MP, von GardePro angegeben (hochgerechnet, Sensorgröße nicht veröffentlicht)
Video1296p, H.264, mit Ton
KopplungBluetooth, dann lokales WLAN — kein Heimrouter und kein Mobilfunk nötig
AntenneExtern, mit hohem Gewinn
Nachtbeleuchtung36 LEDs bei 940 nm, No-Glow
Auslösezeit0,1 s, drei PIR-Sensoren, von GardePro angegeben
WetterschutzklasseIP66
Stromversorgung8 AA-Batterien (nicht enthalten) oder externe Stromversorgung
AppKeine monatliche Gebühr, vom Hersteller angegeben
Amazon-ReferenzB097H6B788 (dieselbe Referenz auf 6 Amazon-Marktplätzen)
EAN0196852201006

Fragen, die wirklich gestellt werden

Warum zählt die Bluetooth-Kopplung?

Weil das Beitreten zum WLAN einer Kamera von Hand, draußen, auf einem Telefon, das ständig auf Mobilfunk zurückspringt, der umständlichste Schritt einer Wildkamera-App ist. Bluetooth übergibt die Verbindung direkt. Es ist eine kleine technische Entscheidung, die darüber bestimmt, ob die Funktion überhaupt genutzt wird.

Reichen 1296p?

Für Video im Allgemeinen ja — Wildkameravideo dient dazu, zu sehen, was geschah, und die Details liegen in den Standbildern. Wenn Sie später stark in Video hineinschneiden wollen, sind die 4K- und 5K-Modelle der Rubrik die bessere Wahl.

Was ändert die externe Antenne?

Die Reichweite der lokalen Verbindung, angegeben bis 15 m im offenen Gelände. Sie bedeutet Übertragung aus der Entfernung statt mit dem Telefon am Gehäuse, und das zählt, wenn die Kamera in einem Baum oder hinter einem Zaun hängt.

Unsere Bewertung

7,8/ 10

Eine App-Wildkamera mit unsichtbarem 940-nm-Infrarot und externer Antenne. Die niedrigste Videoauflösung der Rubrik — gewählt für Fotos bei Nacht, ohne dass ein Leuchten die Kamera verrät.

Im Vergleich: andere Modelle der Rubrik Wildkameras

Zwischen Modellen derselben Kategorie und ähnlicher Preislage. Gezeigt: was alle angeben. Eine halb gefüllte Spalte sagt nichts.

Modell Preis VideoNachtbeleuchtungAuslösezeitWetterschutzklasse
GardePro E8 67 € 1296p, H.264, mit Ton36 LEDs bei 940 nm, No-Glow0,1 s, drei PIR-Sensoren, von GardePro angegebenIP66
Lutranstra D909 66 € 5K UHD aus einem 5-MP-Sensor, 64-MP-Standbilder, von Lutranstra angegeben850-nm-Infrarot, aus der Nähe schwaches rotes Glimmen sichtbarUnter 0,1 s mit zwei PIR-Sensoren, von Lutranstra angegebenIP66, −30 °C bis 70 °C angegeben
Lutranstra PR5000 60 € 4K, aus einem 4-MP-Farb-CMOS-Sensor, von Lutranstra angegeben46 LEDs bei 940 nm, angegeben bis 25 m0,1 bis 0,3 s, von Lutranstra angegebenIP66, −30 °C bis 70 °C angegeben
Mucxtaim H3W 80 € 5K UHD aus einem 5-MP-Sensor, 64-MP-Standbilder, von Mucxtaim angegeben850-nm-InfrarotUnter 0,1 s, von Mucxtaim angegebenIP66, −30 °C bis 70 °C angegeben

Was die Modelle unterscheidet

  • Wenn der Preis entscheidet: Lutranstra PR5000, für 60 €.

Was dieses Modell kostet — im Preisgefüge der Rubrik Wildkameras

In diesen Amazon-Shops existiert eine Referenz: Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, USA, Vereinigtes Königreich. Gelistet heißt nicht lieferbar — das Angebot wechselt täglich.

Angaben geprüft am 11. Oktober 2026.

Für wen sich dieses Modell eignet

Fotos bei Nacht, ohne dass die Kamera durch ein Glimmen auffällt, ausgelesen per App statt per Kartenleser.

Quellen

Technische Daten: Herstellerangaben für Sicherheitstechnik fürs Zuhause und die zugehörige Amazon-Produktseite. Preise und Verfügbarkeit: Keepa. Jede Zahl auf dieser Seite nennt ihre Quelle.

Unsere Kriterien für Wildkameras