Jede andere Wildkamera dieser Rubrik läuft zum Zeitpunkt der Erhebung auf AA-Zellen, mit der
Routine, die dazugehört: acht Batterien, ein Weg, ein geöffneter Gurt, ein neues Ausrichten. Diese hat ein Solarpaneel
und eine 10 000-mAh-Zelle, und die Routine entfällt weitgehend.
Was die Stromversorgung tatsächlich löst
Zwischen Frühjahr und Herbst, mit dem Panel in der Sonne, kann sich diese Kamera weitgehend
selbst versorgen — wie weit, hängt davon ab, wie oft sie auslöst und wie oft Sie per App
Videos holen. Das 3,5-W-Panel hängt an einem 3 m langen Kabel: Die Kamera kann im Schatten
eines Stamms sitzen, das Panel ein Stück höher im Licht. Für einen Ort, den man selten
aufsucht, ist das mehr wert als jede Sensorangabe.
Der Winter ist der Punkt, an dem die Aussage eingeschränkt werden muss. Ein Paneel dieser
Größe liefert in nördlichen Breiten im Dezember, unter kahlen Ästen, einen kleinen
Bruchteil des Sommerertrags — und im Dezember sind die Nächte lang und die Kamera am
meisten wach. Die große Innenzelle trägt sie: Sie kauft Wochen und schafft das Problem
nicht ab.
Der Tausch, den eine eingebaute Zelle macht
Sie können keinen geladenen Satz mitbringen. Bei einer AA-Kamera wird eine leere Batterie
aus der Tasche gelöst; hier mit einer Powerbank und Wartezeit. Dafür gibt es bei normalen
Besuchen nichts zu kaufen und nichts zu tragen. Mucxtaim schreibt selbst, dass die Kamera
nach einer langen Regenperiode zum Laden abgenommen werden muss — eine ehrliche Angabe,
die zeigt, wo Solar an seine Grenze kommt.
Was „5K“ hier heißt
Mucxtaim gibt 5K-Video und 64-MP-Fotos aus einem 5-MP-Sensor an. Ein 5K-Bild hat rund
15 Millionen Bildpunkte, das Video ist also hochgerechnet, ebenso die Fotos. Mehr Detail
als der Sensor liefert, entsteht dabei nicht, die Dateien werden nur größer. Dieselbe
Angabe macht die Lutranstra D909, die mit 130° weiter sieht,
aber auf AA-Zellen läuft.
Die Wellenlänge, noch einmal
850 nm. Sie reicht weiter und sie glimmt nachts, schwach und sichtbar. Für Wild auf offenem
Gelände ist das die richtige Wahl. Für das unauffällige Beobachten eines Zugangs sind es
die 940-nm-Kameras dieser Rubrik, etwa die Lutranstra PR5000 mit
25 m oder die GardePro E8.
Für wen sie taugt
Für eine Position mit Himmel darüber, so selten wie möglich aufgesucht: ein großes
Grundstück, eine Streuobstwiese, ein Revier. Wo sie hängen darf, ohne Wege oder Nachbarn
zu filmen, steht in der FAQ unten. Alle Modelle vergleicht die Rubrik
Wildkameras.
Verfügbarkeit
Erhältlich für 80 € bis 90 € in den Amazon-Shops in Deutschland, in Großbritannien, in Frankreich, in Italien und in Spanien zum Zeitpunkt der Erhebung.
Nicht auffindbar in den USA; der Kauf-Link führt dort auf eine lokale Suche statt auf eine Seite, die es nicht gibt.
Preise und Verfügbarkeit sind das, was Keepa am Aktualisierungsdatum dieser Seite gemeldet hat; beides ändert sich.
Die in diesem Text genannten Preise wurden am 11. Oktober 2026 erhoben. Der Live-Preis steht oben auf der Seite.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Nimmt Solar die Batteriesorge ganz weg?
Im Sommer praktisch ja. Im Dezember liefert ein kleines Paneel in nördlichen Breiten einen Bruchteil des Sommerertrags, und eine Wildkamera unter Baumkronen bekommt noch weniger. Die 10 000-mAh-Zelle ist es, die sie hindurchträgt — sie kauft Wochen, statt den Winter zu lösen.
Ist eine eingebaute Zelle besser als AA-Batterien?
Sie ist bequemer und weniger flexibel. Es gibt nichts zu kaufen und nichts zu tragen, und es gibt auch kein Einlegen eines geladenen Satzes, wenn man ankommt und sie leer vorfindet. Bei AA-Kameras kann man acht Lithiumzellen mitbringen; hier bringt man eine Powerbank und ein Kabel mit oder wartet auf Sonne.
Warum 850 nm bei einer Kamera dieser Preisklasse?
Es reicht bei gleicher Leistung weiter, was zu Wild und offenem Gelände passt. Es glimmt auch schwach, sodass jeder, der die Kamera nachts ansieht, sie arbeiten sehen kann. Für Unauffälligkeit sind die 940-nm-Kameras dieser Rubrik die richtige Wahl, etwa die Lutranstra PR5000 oder die GardePro E8.
Wo darf ich die Wildkamera in Deutschland aufhängen?
Auf dem eigenen Grundstück, so ausgerichtet, dass weder Nachbargrundstück noch Gehweg im Bild sind. Im Wald und in der Feldflur hat jeder ein Betretungsrecht: Eine Kamera, die Wanderwege, Waldwege oder Spaziergänger erfasst, verstößt gegen die DSGVO, auch in einem Jagdrevier. Jäger richten sie deshalb auf Kirrung oder Wildwechsel abseits der Wege aus, mit Zustimmung des Grundeigentümers. Einzelfragen beantwortet die Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.