Tür- und Fenstersensoren sind klein, zahlreich und batteriebetrieben, und das ist genau die
Aufgabe, für die Zigbee entworfen wurde. Zum Zeitpunkt der Erhebung ist der SNZB-04P mit
rund 9 € der günstigste Sensor der Rubrik und der einzige mit Zigbee.
Was das Protokoll einbringt
Längere Batterielaufzeit, weil der Funk aufwacht, ein paar Bytes sendet und wieder schläft —
eine Zahl nennt SONOFF hier allerdings nicht. Ein Mesh, in dem jedes netzbetriebene Zigbee-Gerät im Haus die Reichweite für
die batteriebetriebenen erweitert. Und kein Verkehr in Ihrem WLAN, was zählt, wenn es ein
Dutzend Sensoren gibt.
WLAN-Sensoren wie der Sone Smart One SB589 sind ohne
Zentrale bequemer einzurichten, bei vielen Öffnungen aber im Nachteil.
Lokale Szenen
SONOFF gibt an, dass der Sensor Szenen zwischen Zigbee-Geräten lokal auslösen kann, ganz ohne
Cloud. Eine sich öffnende Tür schaltet bei ausgefallenem Anschluss ein Licht. Ob darüber hinaus
Daten das Haus verlassen, entscheidet die Zentrale: Home Assistant arbeitet lokal, eine
App-Zentrale meldet meist über die Cloud des Herstellers.
Der Sabotagealarm
Das Entfernen des Sensors wird selbst gemeldet. Ohne ihn ist das Abnehmen eines Sensors von
einer Zarge lautlos, und Lautlosigkeit ist genau das, was ein Eindringling erzeugen will.
Was er braucht
Eine Zigbee-Zentrale — SONOFFs eigene oder in der Regel auch einen anderen
Zigbee-Koordinator, etwa unter Home Assistant; prüfen Sie dessen Kompatibilitätsliste, damit
auch der Sabotagealarm ankommt. Das ist ebenso Stärke wie Voraussetzung: Es ist ein Standard und nicht das
Protokoll einer einzigen Firma, und der Sensor steht nicht allein da, wenn SONOFF das
Interesse verliert.
Für wen er taugt
Für jeden, der bereits Zigbee hat. Es ist der Sensor, den man wählt, sobald eine Zentrale
existiert. Wer keine Zentrale will und vor Ort einen lauten Ton braucht, nimmt einen
eigenständigen Melder wie den TECKNET TK-WA801; ein komplettes
System mit Zentrale ist ABUS Smartvest mit dem FUMK45000. Alle
Modelle vergleicht die Rubrik Tür- und Fenstermelder.
Verfügbarkeit
Erhältlich für 9 € bis 17 € in den Amazon-Shops in Deutschland, in Großbritannien, in Frankreich, in Italien und in Spanien zum Zeitpunkt der Erhebung.
Nicht auffindbar in den USA; der Kauf-Link führt dort auf eine lokale Suche statt auf eine Seite, die es nicht gibt.
Preise und Verfügbarkeit sind das, was Keepa am Aktualisierungsdatum dieser Seite gemeldet hat; beides ändert sich.
Die in diesem Text genannten Preise wurden am 11. Oktober 2026 erhoben. Der Live-Preis steht oben auf der Seite.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Warum Zigbee statt WLAN?
Drei Gründe. Ein Zigbee-Funk braucht weniger Strom als WLAN, die Batterien halten also in der Regel deutlich länger — SONOFF nennt für die CR2477-Knopfzelle über fünf Jahre; ein Mesh, in dem jedes netzbetriebene Zigbee-Gerät die Reichweite erweitert; und es konkurriert nicht mit Ihrem WLAN. Für Sensoren — klein, zahlreich, batteriebetrieben — ist Zigbee die technisch richtige Antwort und WLAN die bequeme.
Was heißt „lokale Szenen ohne Cloud“?
Dass die Zentrale auf den Sensor reagieren kann, ohne einen Server zu fragen. Eine sich öffnende Tür kann bei ausgefallenem Internet ein Licht schalten. Ob sonst Daten das Haus verlassen, hängt von der Zentrale ab: Home Assistant arbeitet lokal, eine App-Zentrale meldet meist über die Cloud des Herstellers.
Brauche ich ausgerechnet SONOFFs Zentrale?
Nicht unbedingt — Zigbee ist ein Standard, und Sensoren wie dieser laufen in der Regel auch an anderen Zigbee-Koordinatoren, etwa unter Home Assistant. Ob jede Funktion, etwa der Sabotagealarm, dort ankommt, hängt von der Zentrale ab; prüfen Sie deren Kompatibilitätsliste. Das ist der Hauptvorteil gegenüber dem WLAN-Sensor dieser Rubrik, der an die Tuya-App gebunden ist.
Ist das eine Alarmanlage?
Nein, ein Baustein dafür. Der Sensor meldet an die Zentrale, die dann eine Benachrichtigung, ein Licht oder eine Sirene schalten kann. Die Polizei ruft das niemand, und einen Rabatt bei der Hausratversicherung bringt eine selbst gebaute Zigbee-Anlage ohne VdS-Anerkennung in der Regel nicht.