Tapo ist die Heimkameralinie von TP-Link und erscheint hier zehnmal — die zweitbreiteste Präsenz im Katalog.
Der Grund für ihre Häufigkeit
Erkennung ohne Abonnement. Bei mehreren konkurrierenden Kameras liegt die Personen- und Fahrzeugklassifizierung hinter einem Monatstarif, was heißt, dass die Kamera bei jedem vorbeifahrenden Auto meldet, bis man zahlt. TP-Link gibt an, dass die KI-Erkennung bei der C425 (Personen, Tiere und Fahrzeuge) und bei der D205 (Personen) enthalten ist.
Aufzeichnen lässt sich bei Tapo auf eine microSD-Karte; das Cloud-Abo Tapo Care ist eine Option, keine Bedingung. Rechnen Sie bei Konkurrenzkameras den Monatsbeitrag für die Erkennung über die Jahre gegen den Preisunterschied — das ist das Folgenreichste am Einstieg in diese Reihe.
Wo sie ungewöhnlich ehrlich ist
Die Anzeige der C500 verweist Käufer auf die C510W oder C520WS, wenn sie 2K oder Farbnachtsicht wollen, und sagt klar, dass sie keine Akkukamera ist. Ein Hersteller, der auf seiner eigenen Anzeige von seinem eigenen Produkt wegweist, ist selten genug, um erwähnt zu werden.
Die Reihe im Überblick
Für innen gibt es die schwenkbare C200 und das Doppelpack C200P2, dessen Datenschutzmodus das Objektiv verdeckt. Für außen schwenken alle vier: die C500 mit Netzteil und reinem WLAN, die C51A mit Farbnachtsicht und Sirene sowie die C520WS und C530WS, die beide wahlweise per WLAN oder Netzwerkkabel angeschlossen werden. Die C425 ist eine Akkukamera mit 10 000 mAh und Magnetfuß, die sich mit einem Solarpanel betreiben lässt.
Die Türklingeln D205 und D235 laufen mit Akku; die D235 kann zusätzlich an einen vorhandenen Klingeltrafo mit 8 bis 24 V angeschlossen werden und zeichnet dann schon vor dem Klingeln auf. Der Bewegungsmelder T100 funktioniert nur zusammen mit der Tapo-Zentrale H100, die nicht in diesem Katalog steht.
Schwenkkameras und die Grundstücksgrenze
Sechs der zehn Tapo-Geräte schwenken, die C51A verfolgt erkannte Personen, die C530WS fährt auf Wunsch eine Patrouille. Eine solche Kamera schaut irgendwann über den Zaun. In Deutschland darf eine private Kamera grundsätzlich nur das eigene Grundstück erfassen; legen Sie in der App Privatzonen an und richten Sie Ausgangs- und Patrouillenpositionen auf das eigene Gelände.
Was vor der Modellwahl zu prüfen ist
Die Kartenobergrenzen schwanken stark über die Reihe — die C200 endet bei 128 GB, während C500 und D235 512 GB annehmen — und die WLAN-Bänder unterscheiden sich, wobei die C530WS Ethernet bietet, drahtlos aber nur 2,4 GHz. Beides steht im Datenblatt und nicht auf der Verpackung.