Reolink erscheint hier achtmal, und eine Eigenschaft zieht sich durch jedes einzelne Produkt.
Kein Abonnement
Jede Reolink-Kamera in diesem Katalog zeichnet ohne Abo auf: auf eine microSD-Karte, auf einen Reolink-Rekorder oder den Home Hub. Zwei Modelle — die RLC-510WA und die TrackMix — schreiben außerdem auf einen eigenen FTP-Server, was in diesem Katalog sonst keine Kamera anbietet. Eine Cloud gibt es als Option, nicht als Bedingung.
Wo die Aufnahme liegt, entscheidet, ob sie einen Einbruch übersteht. Eine Karte in der Kamera geht mit, wenn jemand die Kamera abreißt. Ein Rekorder oder Hub im Haus, ein FTP-Server oder eine Cloud behält die Aufnahmen. Wer eine Kamera an einer erreichbaren Stelle montiert, sollte deshalb einen dieser Wege einrichten, auch wenn die Karte bequemer ist.
Gegen Kameras gerechnet, die ohne Tarif nichts speichern, spart das über die Jahre den Monatsbetrag; wie viel, hängt vom Tarif des Wettbewerbers ab.
Wo die Technik wirklich interessant ist
Die TrackMix verwendet zwei Objektive — ein weites und ein Tele —, sodass das Heranzoomen an eine Person die Szene ringsum nicht verliert. Das ist das älteste Problem nachführender Kameras, und dies ist das einzige Produkt hier, das es löst, statt eines gegen das andere zu tauschen.
Die Akku-Türklingeln verwenden einen quadratischen 1:1-Sensor statt eines Breitbildsensors, was einen Besucher von Kopf bis Fuß mit dem Paket zu seinen Füßen zeigt. Auf einem Telefon sieht das ungewohnt aus, und es zeigt genau das, wofür man eine Türklingel gekauft hat.
Die PoE-Sets
Die Sets RLK8-520D4 und RLK8-800B4 bringen je vier Kameras — 5-MP-Dome oder 4K-Bullets — und einen Acht-Kanal-Rekorder mit 2-TB-Festplatte, der rund um die Uhr aufzeichnet. Jede Kamera bekommt Strom und Daten über ein Netzwerkkabel; das ist Kleinspannung, die man selbst verlegen darf. Vier Kanäle bleiben frei für weitere Reolink-Kameras.
Was die Kamera sehen darf
Eine Türklingel mit 1:1-Bild und 180° sieht oft den Gehweg mit, eine schwenkende Kamera mit automatischer Verfolgung folgt einer Person auch über die Grundstücksgrenze. In Deutschland darf eine private Kamera grundsätzlich nur das eigene Grundstück erfassen. Nutzen Sie die Privatzonen in der App, richten Sie die Ausgangsstellung der E1 Outdoor Pro und der TrackMix auf das eigene Gelände, und bringen Sie ein Hinweisschild an, wenn ein von anderen genutzter Bereich im Bild ist.
Was zu prüfen ist
Dualband-WLAN ist bei manchen Modellen vorhanden und bei anderen nicht, und die Kabelsets sind nur mit Reolink-Kameras kompatibel. Beides ist angegeben; keines steht vorn auf der Verpackung.